Gastronomie

Wo die Ursprünglichkeit oberste Regel ist

Innerhalb der sardischen Gastronomie nimmt das typische sardische Brot einen der wichtigsten Plätze ein. Das sogenannte pane carasau (auch "Notenpapier" genannt) ist auf der ganzen Insel verbreitet und wird aber ebenfalls in großem Umfang exportiert. Es handelt sich hierbei um einen dünnen, kreisförmigen Brotteig, der zweimal im Ofen gebacken wird; so wird das Brot knusprig und ist auch längere Zeit haltbar, da es seine gesamte Backfrische sogar über Wochen hin bewahrt. Neben dem Brot verdienen auch die sardischen Käsesorten, Wurstwaren, Süßspeisen, Gebäck und Weine eine allgemeine Erwähnung.

Wurstwaren

Käse stellt einen sehr wichtigen und vorherrschenden Bestandteil der Inselgastronomie dar. Sardischer Käse unterscheidet sich in seinem Geschmack von allen anderen Käsearten; diesen besonderen Geschmack verdankt er den Futterweiden, dem Klima, seiner Herstellungsart und nicht zuletzt den gezüchteten Tieren. Zu den bekanntesten Käsearten zählen die Schafskäse Pecorino sardo und Pecorino romano und der Dolce sardo, ein weicher Streichkäse; außerdem der sardische formaggio caprino, ein weicher Streichkäse mit ausgeprägt kräftigem und herben Geschmack. Der sogenannte caciocavallo ist mit seiner typischen Birnenform der wohl eigentümlichste Käse aus Kuhmilch. Erwähnenswert sind schließlich noch der ricotta sarda und der sa frue salìa, die aus geronnener, saurer Milch hergestellt werden.

In den besten sardischen Rezepten sind immer Wurstwaren zu finden; ihre traditionsgebundene Herstellung ist das Gütesiegel für ihre Ursprünglichkeit und Besonderheit. Besonders die groben Würste salsicce und die prosciutti di montagna (Bergschinken) sind unbedingt zu probieren.

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WURSTWARENFABRIK - Salumificio MURRU S.p.A.

I R G O L I

Beim Gebäck und den Süßspeisen sind zwei unterschiedliche Typen zu unterscheiden: die lokale Produktion, die an bestimmte Jahreszeiten, Festlichkeiten oder Bräuche gebunden ist, und Süßspeisen, die hingegen das ganze Jahr über in den Konditoreien zu finden sind. Zu den bekanntesten Gebäck- und Süßspeisen Sardiniens gehören: die bianchini, aus Eischnee und Mandeln, die guelfi, die amaretti, die papassini, die typischen sardischen Kekse und viele andere lokale Spezialitäten mehr. Nicht zu vergessen sind natürlich der berühmte torrone del Gennargentu und der miele amaro (Bitterhonig), der nur aus den Blüten des Erdbeerbaums gewonnen wird.

Unter den regionalen Weinen herrscht eine bemerkenswerte Vielfalt, und fast jeder Ort hat seinen eigenen lokalen Wein; hierzu jedoch mehr im Kapitel We i n e.



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